SCALG-Lisa und Robert Kahn-Lyrikpreis 2015

Freue mich mitteilen zu können, daß ich Gewinnerin des SCALG-Lisa und Robert Kahn-Lyrikpreises 2015 bin. Hier ist der Text aus der “Vorbemerkung” von Herausgeberin Irmgard Hunt:
Die Gewinnerin des SCALG-Lisa und Robert Kahn-Lyrikpreises 2015 ist Susanna Piontek, für ihre Textgruppe Welt der Gegensätze. Wir gratulieren ihr! Die Mehrheit der Jurymitglieder entschied sich für diese Gruppe von sechs Gedichten, „obwohl sie traurig sind, aber das gibt es in unserer Welt – leider!” Es „kommt mir wie eine PBS Fernsehdokumentation vor, allerdings sehr verdichtet.” „Bittere Wahrheiten, nüchtern dargestellt.” „Es geht ums Überleben der Menschheit in unserer Zeit,” eine Warnung „im Gewand einer Allegorie.” Die Gedichte bilden eine „Sequenz, die das Thema eines modernen Sittenbildes variiert.” Herzlichen Glückwunsch an Susanna Piontek zu dieser Leistung.
Irmgard Hunt, Frühjahr 2015
Die sechs Gedichte kann man jetzt unter Veröffentlichungen als PDF lesen.

Trans-Lit2 is the journal of the Society of Contemporary American Literature in German (SCALG) and appears twice a year.
Trans-Lit2 ist das Journal der Gesellschaft für zeitgenössische amerikanische Literatur auf Deutsch (SCALG) und erscheint zweimal im Jahr.

www.susannapiontek.net

Vortrag auf der Laupheimer-Gesprächetagung

shapeimage_1-6Anlässlich der 16. Laupheimer Gespräche, die dieses Jahr unter dem Thema Die dritte Generation: Die Kriegsenkel und die Geschichte stehen, halte ich am 11. Juni einen Vortrag mit dem Titel Zwischen Aktion Sühnezeichen und israelischem Militär – Zwei Portraits der dritten Generation.
Der Eintritt ist frei, und das Programm kann man hier als PDF herunterladen…
Die Adresse für die Veranstaltung ist wie folgt:
Kulturhaus Schloss Großlaupheim – Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15 
88471 Laupheim 
Tel.: 07392 / 96 800 0
Fax: 07392 / 96 800 18
E-Mail: kultur@laupheim.dewww.kulturhaus-laupheim.dewww.museum-laupheim.de

www.susannapiontek.net

Meine Geister

Meine Toten hängen an mir,
sie sind immer da
in meinen Gedanken und Träumen.
Ihre verdorrten Arme
greifen nach mir,
ziehen mich zu sich.
Ich lese die Frage
in ihren leeren Augenhöhlen:
Wann kommst du zu uns?

Meine Kranken wollen Trost,
niemand leidet mit wie ich.
Sie rufen nach mir,
der Brustkrebs, der Beckenbruch,
die Multiple Sklerose.
Der Schlaganfall kann nicht mehr rufen,
das übernimmt der Sohn.
Sie fordern: Sei für uns da.
Trage es mit uns.

Ich hebe den sorgenschweren Kopf
Und schaue in das lächelnde Antlitz
meines Geliebten.
Auch er hat eine Frage:
Wann fängst du an zu leben?

Beitrag in MATRIX: Die Kogge in Minden

shapeimage_1-7Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Europäischen Autorenvereinigung “Die Kogge” ist auf der diesjährigen Tagung in Minden eine Ausgabe der Literaturzeitschrift Matrix erschienen, die sich ganz diesem Jubiläum widmet. Auch von mir ist ein Beitrag dabei, eine geheimnisvolle Geschichte mit dem Titel “Minden mysteriös”. Zu bestellen für 10 Euro unter der ISSN: 1861-8006.
www.susannapiontek.net

Internationaler Zeitlupentag

shapeimage_1-8Im vergangenen Jahr habe ich den 8. Oktober zum Internationalen Zeitlupentag© erklärt und einige meiner Freunde haben mir berichtet, wie sehr Ihnen diese Idee gefallen hat und wie sie sie an jenem Tag umgesetzt haben. Es geht um Entschleunigung in diesen hektischen Zeiten, um ein Innehalten und um Achtsamkeit.
Meine Idee ist einfach: Jeder, der sich angesprochen fühlt, möge, so oft er am 8. Oktober daran denkt, einige seiner Handlungen im Zeitlupentempo durchführen – das kann das Einseifen beim morgendlichen Duschen sein, der Gang von einem Raum in den anderen, das Zubereiten und/oder Einnehmen einer Mahlzeit, Zähneputzen und vieles andere mehr. Der Phantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden.
Wichtig ist, dass diese Handlungen nicht, wie bei den meisten sonst, nebenbei und gedankenlos ausgeführt werden, sondern durch die ungewohnte Langsamkeit bewusst und zentriert.
Wem die Idee gefällt, der leite diese E-mail bitte weiter an alle, die möglicherweise ebenfalls bereit sind, am 8. Oktober ein wenig zu entschleunigen.
Herzliche Grüsse aus Michigan, Susanna Piontek www.susannapiontek.net

PEN Anthologie

shapeimage_1-16In der soeben erschienenen Anthologie des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland mit dem Titel Im Schnittpunkt der Zeiten: Autoren schreiben über Autoren ist auch ein Beitrag von mir über Heinrich Eduard Jacob veröffentlicht worden. Dieses wunderschöne Buch ist beim Synchron Verlag in Heidelberg zu beziehen. Anbei detaillierte Information über den Inhalt, und beim klicken auf das Bild unten lädt der Computer das Informationsblatt zum Ausdrucken herunter….

PEN_2012_screenBeschreibung der Anthologie (O-Ton vom Informationsblatt):
Walter Benjamin, Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Egon Erwin Kisch, Thomas Mann, Robert Musil, Oskar Kokoschka, Stefan Zweig – die Liste der verstorbenen Mitglieder des 1933 gegründeten Deutschen PEN-Clubs im Exil, des heutigen PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, umfasst mehr als dreihundertfünfzig Personen. Sie alle fanden,nachdem sie vertrieben, verfolgt und verfemt wurden, ihre Heimat in der deutschen Sprache, viele von ihnen haben die deutschsprachige Literatur und Philosophie maßgeblich beeinflusst. In dieser dritten Anthologie seit 2005 wagen die Mitglieder des Zentrums von heute den Blick auf jene von damals; sie beschreiben, wie deren Leben und Werk sie berührt oder geprägt hat, welche persönlichen Erinnerungen und Gedanken sie mit bestimmten Namen verbinden und was die Vergangenheit für ihre Gegenwart als Schreibende bedeutet.

Der Band ist dem Germanisten und Exilforscher Guy Stern aus Anlass seines 90. Geburtstags gewidmet.

Inhalt
Günter Kunert: Geleitwort
Gabrielle Alioth, Hans-Christian Oeser: Einführung
Beiträge (jeweils mit Porträtfoto) zu H. G. Adler (Fred Kurer), Ernst Bloch (Zoë Jenny), Armin Bollinger (Irène Bourquin), Bertolt Brecht (Teresa Ruiz Rosas), Hilde Domin (Christine Wolter), Rudolf Frank (Guy Stern) Alexander Moritz Frey (Martin Dreyfus), Jürgen Fuchs (Doris Liebermann, Utz Rachowski), Franz Hessel (Stéphane Hessel), Berthold Jacob (Peter Finkelgruen), Heinrich Eduard Jacob (Susanna Piontek), Alfred Kerr (Deborah Viëtor-Engländer), Oskar Kokoschka (Freya Klier), Else Lasker-Schüler (Matthias Buth), Erika Mann (Katharina Born), Thomas Mann (Martin R. Dean), Die Manns (Egon Schwarz), Otto Nebel (Uwe Friesel), Arno Reinfrank (Heinrich G. F. Schneeweiß), Hans Sahl (Gert Niers), Alice Schwarz-Gardos (Paul Tischler), Ilana Shmueli (Marko Martin), GabrieleTergit (ChristinaViragh), Wilhelm Unger (Fred Viebahn), Armin T. Wegner (Thomas B.Schumann), ErnstWiechert (Stefanie Golisch), Stefan Zweig (Renate Ahrens), sowie fünf Gedichte von Margot Scharpenberg.

Anhang: Die Autorinnen und Autoren. Biographisch- bibliographische Notizen • Bildnachweise • Verzeichnis der Mitglieder des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland (Stand: 7. Mai 2012) • In memoriam. Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder • »Grün- dungsurkunde« des Exil-PEN

Bestellungen über den Buchhandel oder direkt an
order@synchron-publishers.com
Nähere Informationen zum PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland unter www.exilpen.de

Rezension von “Have We Possibly Met Before?”

shapeimage_2-4Albrecht Classen, Distinguished Professor of German Studies an der University of Arizona hat soeben mein neuestes Buch “Have We Possibly Met Before? And Other Stories” rezensiert. Hier ist ein Zitat:

Insgesamt beweist sich die Erzählerin als eine bemerkenswerte literarische Begabung, da sie immer wieder neue Themen aufgreift und diese gut gestaltet. Die meisten Einträge der vorliegenden Auswahl bestechen durch präzisen Stil. Susanna Piontek erscheint als eine vielversprechende Stimme in der deutschsprachigen Literatur.

Die Rezension erschien in TRANS-LIT2, Vol. XVIII/No.1, Frühjahr 2012, Seite 159-160.

piontekCover20110608